Globale Folgen hin, lokale Skandale her – wir können ja eh nix machen ist die ewige Sure derer, die eh nix machen wollen. 
Das gilt bei der Mobilität, das gilt beim Fleisch. Anstatt den beständigen Wandel mit Bedacht und Blick auf die Zukunft zu gestalten und zu glätten, gefällt sich die Politik allzuoft in der mauernden Verteidigung des Status Quo und das bei näherer Betrachtung allzuoft nicht zum Wohle der Gemeinschaft, sondern von ausgesuchten Profiteuren. Das erklärt, warum wir trotz Mindestlohn und Corona etwa unbedingt in Massen Arbeiter aus dem Ausland benötigen – richtig um genau diese Aspekte zu unterlaufen und daher werden konsequenterweise nicht die Fleischbetriebe sondern Schulen und Kitas geschlossen, werden nicht die erbärmlichen Arbeitsbedingungen abgestellt und genau deswegen lässt sich der Staat so gerne, so willig und so lange von einer ihn nach Strich und Faden betrügenden Autoindustrie vorführen. Und wie beim Auto reagiert der Staat beim Fleisch nicht mit Härte, sondern mit Verständnis und Nachsicht. „Kannste halt nix machen, isso, frag die Industrie, die wird schon wissen wie es geht“ scheint landauf, landab als Leitspruch in die Türstürze der Eingangsportale bundesdeutscher Ministerien gemeißelt zu sein. Wenn also die rotschwarze Bundespolitik nun die #Fleischindustrie mit der forcierten Einführung des Niedriglohnsektors erst vollständig entfesselt hat(1), kann eigentlich nur ein Politikwechsel oder ein veränderter #fleischkonsumdie Zustände ändern. 

https://www.sueddeutsche.de/…/einkommen-und-hartz-iv-darf-e….

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