13 – Partie am roten Steg


Schwäbisch Haller Inktober, Tag 13 – Partie „Jenseits Kochens“ am Roten Steg, dessen Kopfende bildmittig als Tordurchgang im romanisch-gotischen Turmstumpf erkennbar ist. Eine Erklärung, warum der rote Steg so heißt ist blutig: es war ehedem das Gerberviertel und überall fanden sich hier blutige Häute zum Waschen und Trocknen. Der Steg war immer ein Fußgängersteg und diente zwei Zwecken, zum einen kam man über diesen auf den Unterwöhrd, auf dem Holz für die Salzsiderei umgeschlagen wurde. Holz wird beim Gerben für die Sudkessel auch im großen Maßstab verbraucht. Zum anderen kam man von hier aus auch schnell in die Kernstadt, hier im Bildhintergrund, ohne über den Umweg über die Henkersbrücke nehmen zu müssen.
Schiefergraue Tusche
11x16cm

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