Die Werteunion hatte ja schon vor einem Jahr Merz wärmstens als Kanzlerkandidat empfohlen und die Wählerschaft der AfD findet ihn auch richtig wählbar. Gerade weil deren Führungsriege beim Anblick von Merz um ihre Jobs bangt muss man hellhörig werden. Werteunion und AfD stehen sich bekanntlich mehr als sehr nahe und aus beiden Lagern hört man, dass es Merz gelingen könnte AfD und Union wieder zusammenzuführen.

Natürlich keine Zusammenarbeit, nur das Gros der „Gutmeinenden“ in der AfD zurückgewinnen, wie Merz das ausdrückt. Also am Politbuffet die AfD Auslagen inhalieren und fürs Bild ein paar Anstandshappen auf dem Naziteller lassen. Mit der Rückgewinnung und Weiterbeschäftigung von Nazis und Mitläufern kennen die Konservativen sich ja aus und haben historisch sehr gute Erfahrungen damit gemacht.

Man muss also kein Hellseher sein, um zu wissen, dass sich hier und von diesen Gruppierungen dermaßen mit Vorschusslorbeeren überhäuft und beklatscht kein sozialer Titan einer übergreifenden gesamtgesellschaftlichen Integration, sondern ein veritabler Spaltpilz zwischen einer Elite dorée nebst ihrer servilen Entourage und dem aus ihrer Sicht mehr als entbehrlichen Rest ankündigt.

Man kann und muss zu Recht zunehmende soziale Härte, schrumpfende Arbeitnehmerrechte, Hartz IV, Lohnstagnation, kalte Progression und vieles mehr beklagen – allein mit Merz wird all dies das soziale Paradies von gestern sein. Daran hat er nie einen Zweifel gelassen.

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