Adolf H. zu Seehofer

Horst Seehofer will nun also als Konsequenz von Halle die Computerspielszene stärker beobachten. Meine investigativen Stifte haben dazu einen gewissen Adolf H. zu Halle befragt, der im Interview völlig austickte, als er erfuhr, dass #Seehofer nun die Gaming Szene hinter dem Naziterror von Halle sieht.
Wie schwer ist es eigentlich für einen Innenminister zuzugeben, dass wir ein Naziproblem haben? Dass wir nicht nur ein Naziproblem haben, sondern mittlerweile eine Nazipartei in Bund und Ländern, die von einen signifikanten Anteil in der Bevölkerung unterstützt wird? Wie schwer ist es für einen Innenminister zu begreifen, dass wir langsam den Punkt überschreiten, ab dem der Begriff Naziproblem als blanker Euphemismus durchgeht.
Aber klar: beobachten wir nun also Gamer. Seehofer würde bei einem Küchenbrand auch erstmal intensiv nachschauen, ob das Klo verstopft sein könnte. Ich bin gespannt zu sehen, wann Seehofer endlich die Einfuhr und Verbreitung von Brot verbieten will, weil er herausgefunden hat, dass der Attentäter von Halle tatsächlich welches konsumierte. Alle anfang Zwanzigjährigen spielen am Computer. Alle. Herrgott 60% der gesamten Bevölkerung spielen an Computer. Ausser Seehofer natürlich, denn dessen Internet hat ja noch eine Wählscheibe. Was muss man in Deutschland eigentlich tun, damit man einen Innenminister bekommt, der bei Naziterror anfängt systematisch Nazis zu verfolgen?