Im Stifte-Wellnessheimlabor stand aus Jux und Dollerei der passergenaue Dreifarben-Kleinauflagendruck meines Pressspanplattenholzschnitts auf der kleinen Radierpresse an. Komplikation: Drucken ohne Passer auf Zielformat. Hat sich auch gleich gerächt, weil ich trotz aller Überlegung die erste Platte schräg setzte und daher der Gesamtdruck halt schief ist. Sagen wir mal so: Es geht eine halbwegs saubere und gleichbleibende Kleinauflage zu drucken (mit einem Ausschuss von 1 guter zu 3 Ausschüssen. Man muss halt viel nachdenken, basteln und vor allem den Mangel an geeignetem Instrumentarium mehr oder weniger ingeniös überwinden. Abgesehen davon, dass es ohnehin schwer ist dabei sauber zu bleiben, und die Drucke tapsenfrei zu halten. Und wenn man so eine gottserbärmliche Siffschlampe ist, wie ich es nunmal bin, eben umso mehr. Allerlei Grund für diverse Stoßseufzer von ganz innen und eine Garde-Übung in Demut und Geduld. Es gibt einen Grund, warum man Abzieh-und Tiegeldruckpressen erfunden hat 😃 Mal sehen, ob ich das noch bis zum Vierfarbdruck treibe. *lach*

Holzhochdruck, A4, Registraturpapier

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